
Provision ist nicht alles. Davon ist Oliver Pohl überzeugt. Wer Menschen langfristig an eine Agentur binden will, muss ihnen mehr bieten als gute Verdienstmöglichkeiten: eine berufliche Heimat.
Potenziale erkennen, Entwicklung ermöglichen
Seit 40 Jahren ist Pohl selbst bei der WWK und hat in dieser Zeit erlebt, wie aus Nähe und Vertrauen dauerhafte Verbundenheit entstehen kann. Der Grundgedanke ist hier erstaunlich praktisch: Vertriebsansätze werden im Team besprochen, Erfahrungen geteilt und Erfolge bewusst miteinander gefeiert.
Selbst als ein neuer Mitarbeiter anfangs noch wenig Umsatz erzielte, sah Pohl dessen Potenzial, statt vorschnell nur auf reine Zahlen zu schauen. Nach etwa einem halben Jahr nahm das Geschäft deutlich Fahrt auf. Für ihn ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt, Menschen die Zeit zu geben, die sie für ihre Entwicklung brauchen.
Allein in den vergangenen dreieinhalb Jahren hat er drei neue Vertriebspartner bis zur Qualifikation als Versicherungsfachmann begleitet. Alle sind bei der WWK geblieben und bauen heute ihr eigenes Geschäft auf.
Wissen teilen, Erfahrungen nutzen
Für Oliver Pohl bedeutet Nachwuchsförderung vor allem Unterstützung – und dies nicht nur am Schreibtisch. Termine werden zusammen vorbereitet, Kundengespräche anschließend ausgewertet, Rollen Schritt für Schritt neu verteilt. Irgendwann übernimmt der andere den Termin allein. „Das passiert alles so beim Tun“, sagt Pohl.
Darin zeigt sich auch Pohls Verständnis einer unternehmerischen Agentur: nicht möglichst viele Menschen unter einem Dach zu versammeln, sondern ein Umfeld zu schaffen, in dem Verantwortung wachsen kann. Kenntnisse werden weitergegeben, effiziente Methoden übernommen und an die individuelle Arbeitsweise angepasst.
40 Jahre WWK sind für Oliver Pohl deshalb weit mehr als ein persönliches Jubiläum. Sie stehen für ein Umfeld, das sich zwar über die Jahre wandelt, ohne dass jedoch das Miteinander verloren geht. Einen großen Anteil daran hat für ihn die Loyalität zum Unternehmen. Denn gerade in schwierigen Phasen lässt sich eine starke Gemeinschaft an der Bereitschaft erkennen, Lösungen finden und Dinge verändern zu wollen.
Vielleicht ist es genau das, was so viele an seiner beruflichen Heimat schätzen: Raum für neue Wege – aber immer verbunden mit dem Gefühl, am richtigen Ort zu sein.





